Im Norden:
Kalte, feuchte Luft kann Atemwegserkrankungen wie Asthma verschlimmern. Niedriger Luftdruck kann die Atemwege verengen und das Atmen erschweren. Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen spüren diese Effekte besonders stark und können häufiger unter Kurzatmigkeit und Husten leiden.
Im Osten:
Der Mangel an Sonnenlicht kann die Serotoninproduktion im Gehirn verringern. Serotonin ist ein Hormon, das für die Regulierung der Stimmung verantwortlich ist. Niedrige Serotoninspiegel können zu Depressionen, Reizbarkeit und allgemeinen Stimmungsschwankungen führen, eine Bedingung, die oft als Winterdepression oder saisonal abhängige Depression (SAD) bezeichnet wird.
Im Süden:
Die Wetterlage bringt einen beschleunigten Stoffwechsel und erhöhten Blutdruck. Das Wohlbefinden wird durch Kopfweh und Migräne beeinträchtigt. Außerdem muss mit vermehrten rheumatischen Beschwerden gerechnet werden. Die Atemwege werden stärker gereizt. Positiv wirkt sich die Witterung dagegen auf Konzentrations- und Leistungsfähigkeit aus.
Im Westen:
Die derzeitige Wetterlage führt zu einem erhöhten Risiko von rheumatischen Gelenk-, Muskel-, Glieder- und Narbenschmerzen. Stoffwechsel und Durchblutung laufen beschleunigt ab. Deshalb sind Arbeitsleistung und Konzentrationsvermögen gut. Doch Menschen, die zu Migräne neigen, müssen mit verstärkten Beschwerden sowie länger anhaltenden Kopfschmerzen rechnen.
|
 |
| Gebiet |
Ozonbelastung |
| Nordosten |
< 210 µg Ozon / m³
|
| Nordwesten |
< 180 µg Ozon / m³
|
| Mitte |
< 180 µg Ozon / m³
|
| Südwesten |
< 180 µg Ozon / m³
|
| Südosten |
< 180 µg Ozon / m³
|
| Gebiet |
UV-Belastung |
| Norden |
0-2 (minimale Belastung)
|
| Mitte |
0-2 (minimale Belastung)
|
| Süden |
0-2 (minimale Belastung)
|
|